Bergtouren und Wanderungen in Mallnitz
Die angegebenen Gehzeiten beziehen sich auf ein durchschnittliches Gehtempo und sind nur als Richtwerte zu verstehen.
Im Zweifelsfall informieren Sie sich bitte vor der Tour über Wetter und Wegzustand (Bergrettung – Ortsstelle Mallnitz oder Gästeinformation Mallnitz).
Die Schutzhütten des Alpenvereins heben von Tagesgästen einen kleinen Hüttenerhaltungsbeitrag ein. Bitte vergessen Sie nicht, auf den unbewirtschafteten Hütten den (kleineren) Erhaltungsbeitrag zu hinterlassen (Kleingeld mitnehmen!). Halten Sie die unbewirtschafteten Hütten bitte sauber und nehmen Sie Verpackungen und Abfälle wieder mit ins Tal.
Informationen zu Sperren, Betriebszeiten der Bergbahnen, Busfahrzeiten und Zugverbindungen erhalten Sie bei der Gästeinformation Mallnitz unter info@mallnitz.at und auf www.mallnitz.at. Telefonische Auskunft: 0043 4784 290 – Montag bis Freitag 8:30 – 17:30 Uhr – Samstag 15:00 – 18:00 Uhr – Sonntag 9:00 – 11:00 Uhr.
Seebachtal (nordöstlich des Zentrums)
Rainer Alm – leichte Almwanderung, ca. 1 h vom Dorfplatz
Alpenrose – leichte Almwanderung, ca. 1 ¼ h vom Dorfplatz
Schwussnerhütte – leichte Almwanderung, ca. 2 ½ h vom Dorfplatz oder ca. 1 ½ h vom Parkplatz der Ankogelbahn
Gasthof Hochalmblick – Höhenwanderung – ca. 3 h vom Dorfplatz oder ca. 2 h vom Parkplatz der Ankogelbahn
Hannoverhaus – anspruchsvolle Höhenwanderung – ca. 5 h vom Dorfplatz oder ca. 4 h vom Parkplatz der Ankogelbahn – ca. 20 Minuten von der Bergstation der Ankogelbahn
Weitwandertipp: Vom Seebachtal ins Dösental
Zur Wolliggerhütte (1.576 m) – von der Talstation der Ankogelbahn über die Lubitzalm zur Auernigbodenhütte – Auernig (2.130 m) zur Wolliggerhütte und über das Dösental zurück nach Mallnitz (Gesamtgehzeit ca. 6 h ab Dorfplatz)
Dösental (südöstlich des Zentrums)
Gasthof Siegelbrunn – leichte Wanderung – ca. ¾ h vom Dorfplatz
Schöne Aussicht – Almwanderung, ca. 1 h vom Dorfplatz
Wolliggerhütte – Almwanderung, ca. 2 h vom Dorfplatz oder ¼ h vom Parkplatz Wolliggerhütte
Arthur-von-Schmid-Haus – anspruchsvolle Höhenwanderung – ca. 4 h vom Dorfplatz oder ca. 2 ½ h vom Parkplatz Dösental
Weitwandertipp: Aufs Säuleck (3.086 m)
Zum Arthur-von-Schmid-Haus (2.281 m), links am Dösener See vorbei aufs Säuleck (Trittsicherheit, gute Schuhe und Bergsteigerausrüstung) – zurück rechts am Dösener See vorbei (Gesamtgehzeit ca. 9 – 11 h ab Dorfplatz)
Tauerntal (westlich des Zentrums)
Gutenbrunn – Wanderung in flachem Gelände, ca. ½ h vom Dorfplatz
Jamnigalm – leichte Almwanderung, ca. 2 ½ h vom Dorfplatz
Hagener Hütte – anspruchsvolle Höhenwanderung – ca. 5 h vom Dorfplatz oder ca. 2 ½ h vom Parkplatz Jamnigalm
Weitwandertipp: Über den Tauern
Zur Hagener Hütte (2.448 m) über den Mallnitzer Tauern nach Sportgastein (Trittsicherheit, gute Schuhe und Bergsteigerausrüstung) – Rückfahrt mit dem Bus von Sportgastein zum Bahnhof Bad Gastein (Gesamtgehzeit ca. 7 – 8 h ab Dorfplatz)
Höhenwanderungen von der Ankogelbahn
Ausgangspunkt für Mehrtagestouren über den Tauern-Höhenweg Richtung Mölltaler Gletscher, Großglockner oder Maltatal (Mehrtagestouren mit Übernachtung auf Hütten)
Tagestouren
Wanderung von der Bergstation zur Celler Hütte (nicht bewirtschaftet).
Höhenwanderung in relativ flachem Gelände – 2.600 m Seehöhe, Weg Nr. 519. Gehzeit ca. 2,5 Stunden (eine Richtung); Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich
Wanderung von der Mittelstation auf dem Römerweg zum Korntauern.
Höhenwanderung. 1.950 m Seehöhe – Höhenunterschied ca. 500 m, Gehzeit ca. 2,5 Stunden (eine Richtung). Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich.
Wanderung von der Bergstation zur Mindener Hütte (nicht bewirtschaftet).
Höhenwanderung in relativ flachem Gelände – 2.600 m Seehöhe, Weg Nr. 519, Gehzeit ca. 3,5 Stunden (eine Richtung).
Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich.
Wanderung von der Bergstation auf den Ankogel-Gipfel (3.246 m).
Hochtour. Gehzeit ca. 3,5 Stunden (eine Richtung). Erfahrung im hochalpinen Gelände und Bergsteigerausrüstung erforderlich – nicht für Ungeübte geeignet!!
Weitwandertipp: Über den Korntauern nach Böckstein
Von der Mittel- oder Bergstation über den Korntauern (2.459 m) zum Bahnhof Böckstein (Trittsicherheit, gute Schuhe und Bergsteigerausrüstung) und mit dem Zug zurück (Personenwaggon der Autoschleuse). (Gesamtgehzeit ca. 7 h)
Lonza (südwestlich des Zentrums)
Margaretenpavillon (Aussichtspunkt) – kurze Wanderung, ca. ½ h vom Dorfplatz
Häusleralm – Almwanderung, ca. 2 ¼ h vom Dorfplatz (Achtung – derzeit nicht bewirtschaftet!)
Weitwandertipp: Zum Gasthof Himmelbauer
Zur Häusleralm (1.868 m) über Dolomitenblick und Staneralm zum Gasthof Himmelbauer (gute Schuhe und passende Kleidung); zurück über Lassach. Gesamtgehzeit ca. 7 h ab Dorfplatz
Rabisch/Obervellach (südlich des Zentrums)
Rabischschlucht zum Restaurant Zur guten Quelle (dienstags Ruhetag): Wanderung durch die Rabischschlucht nach Lassach/Sonnseite, auf der alten Mallnitzer Straße zur Guten Quelle (Unterlassach) – zurück über Lassach/Schattseite und das Dösental – ca. 4 h ab Ortszentrum
Weitwandertipp: Drei Schluchtwanderungen
Von der Rabischschlucht über die Groppensteinschlucht nach Raufen (Obervellach) und Flattach zur Raggaschlucht (gute Schuhe und passende Kleidung) – Rückfahrt mit dem Bus (Gesamtgehzeit ca. 7 h ab Dorfplatz)
2-Nationalparkgemeinden-Weg (Mallnitz–Obervellach)
Vom Ortszentrum Mallnitz – entlang der Bachpromenade – auf der alten Mallnitzer Straße zum neuen „2-Nationalparkgemeinden-Weg“.
Kurze Wanderung (Gehzeit ca. 3 h): weiter zum Gasthof Zur Guten Quelle und zu Fuß durch die Groppensteinschlucht (oder über den Kalvarienberg-Weg) nach Obervellach – Rückfahrt mit dem Bus.
Lange Wanderung (Gehzeit ca. 6 h): weiter zum Gasthof Himmelbauer und zurück über die Stanerhütte – Höhenweg 140 – Häusleralm nach Mallnitz.
Bergwandertipps für Mallnitz
Von der Mittelstation der Ankogelbahn
(a) über den Hohen Tauern oder Korntauern nach Böckstein und mit dem Zug zurück nach Mallnitz. Gehzeit ca. 5,5 Stunden
(b) vom Hohen Tauern oder Korntauern über die Mindener Hütte, Abstieg über die Stockerhütte nach Mallnitz oder weiter zur Hagener Hütte.
(c) von dort können Wanderer nach Sportgastein (Land Salzburg) oder über die Jamnigalm zurück nach Mallnitz gehen. Gut ausgerüstete und erfahrene Wanderer haben die Möglichkeit
(d) über den Tauern-Höhenweg zur Hagener Hütte, über die Feldseescharte zur Duisburger Hütte und über die Fraganter Scharte zum Sonnblick (3.105 m); von dort führt der Weg nach Heiligenblut.
Einkehrmöglichkeit:
Gasthof Hochalmblick
Von der Bergstation der Ankogelbahn
Ausgangspunkt für Wanderungen über den Tauern-Höhenweg Richtung Mölltaler Gletscher, Großglockner oder Maltatal (Mehrtagestouren mit Übernachtung auf Hütten)
(a) von der Bergstation zum Hannoverhaus (ca. 20 Min.), Aufstieg auf den Ankogel (3.250 m) über den Goslarer Weg (ca. 3 h) und zurück zur Ankogelbahn
(b) Höhenweg von der Bergstation oder vom Hannoverhaus über die Großelendscharte zur Osnabrücker Hütte (ca. 4 h) und zur Kölnbreinsperre im Maltatal. Mit dem Bus nach Spittal/Drau und mit dem Zug zurück nach Mallnitz.
(c) Abstieg von der Bergstation zurück nach Mallnitz über die Celler Hütte, Pleschischg, Schwussnerhütte und Stappitzer See
Einkehrmöglichkeit:
DAV – voll bewirtschaftetes Hannoverhaus
Informationen zu möglichen Sperren, Betriebszeiten der Bergbahnen, Busfahrzeiten und Zugverbindungen erhalten Sie bei der Gästeinformation Mallnitz unter info@mallnitz.at und auf www.mallnitz.at.
Telefonische Auskunft: 0043 4784 290 – geöffnet Montag bis
Freitag 08:30 – 17:30 Uhr – Samstag 15:00 – 18:00 Uhr – Sonntag 09:00
bis 11:00 Uhr.
Blockgletscherweg
Blockgletscher sind verborgene Naturjuwele des Nationalparks Hohe Tauern.
Der „Blockgletscherweg Dösental“ erschließt am Talschluss des Dösentals einen der mächtigsten Blockgletscher der gesamten Hohen Tauern. Neben dem Blockgletscher beeindruckt vor allem der vom Gletscherabfluss gespeiste Dösener See, der zweitgrößte Bergsee Kärntens. Die sehr informative Begleitbroschüre ist für diese Wanderung unverzichtbar.
Ort: Mallnitz
Gehzeit: ca. 2,5 h (bis zum Blockgletscher) vom Ausgangspunkt des Themenwegs im Dösental
Wegbeschreibung:
Vom Parkplatz beim Wanderweg (Weg Nr. E10) vorbei an der liebevoll restaurierten Venezianersäge über den flachen Talboden zur malerischen Konradlacke (1.616 m). Hier beginnt eine markante Geländestufe, die in einigen Kehren auf den herrlichen Lackenboden bis über die Waldgrenze führt. Dem tosenden Dösenbach folgend erreicht man bald die nächste Stufe, die jedoch schneller als erwartet bezwungen ist – und dann öffnet sich der atemberaubende Blick in ein spektakuläres Kar: Der Felssporn des Säulecks (3.086 m) und die Silhouette des gemütlichen Arthur-von-Schmid-Hauses (2.275 m, 3 h vom Parkplatz) spiegeln sich im kristallklaren Wasser des Dösener Sees (2.270 m). Das Ziel der Tour, der Dösener Blockgletscher, erkennt man erst auf den zweiten Blick. Von der Hütte aus ist er in einer halben Stunde erreichbar. Der Eis-Schutt-Strom wälzt sich eindrucksvoll talwärts und gibt das kälteste Wasser frei, das die Natur zu bieten hat! Der Abstieg erfolgt auf dem Aufstiegsweg. Tipp: Übernachtung im Arthur-von-Schmid-Haus und Besteigung des Säulecks, eines der „Seven Summits“ der Hohen Tauern.
Beste Zeit:
Anfang Juli bis Mitte September
Voraussetzungen:
Leichte Wanderung in hochalpinem Gelände.
Passende Ausrüstung (vor allem feste Schuhe) ist erforderlich.
Literatur:
Kostenlose Broschüre „Blockgletscherweg Dösental“ (erhältlich im Prospektkasten am Ausgang des Themenwegs Dösental)
Wandern im Nationalpark
Mallnitz liegt auf 1200 m Seehöhe in einem Hochtal südlich des Alpenhauptkamms, eingebettet in die beeindruckende Bergwelt des Nationalparks Hohe Tauern. Rund 10.000 Hektar Natur um Mallnitz stehen unter dem besonderen Schutz des Nationalparks. Geführte Naturwanderungen mit Fachleuten aus Botanik, Tierwelt, Wasser, Kultur und Geologie vermitteln ein neues Verständnis – sozusagen ein „Sehen mit anderen Augen“.
Der Ort und seine Umgebung sind für Wanderer besonders interessant.
Je nach Geschmack sind Wanderungen auf flachen Talböden und sanften Almen möglich – insgesamt stehen über 200 km Wanderwege zur Verfügung.
Für alle, die höher hinaus wollen: Rund um Mallnitz liegen sieben Dreitausender. Gut markierte Wege führen zu bewirtschafteten Hütten, wo eine kräftige Bauernjause für alle Mühen entschädigt. Seilbahnen erleichtern den Aufstieg in die Welt der Felsen, Almwiesen und seltenen Pflanzen und Tiere.
Natur erleben auf dem Naturlehrweg Seebachtal
Naturkundlich gesehen ist der Naturlehrweg Seebachtal einer der interessantesten Rundwege in der Nationalparkregion Hohe Tauern. Er beginnt etwa 300 m nordöstlich des Stappitzer Sees und führt durch das wildromantische Seebachtal zu den sogenannten Trombachfällen, einer Folge von Wasserfällen von einzigartiger Schönheit. Auf die Wanderer warten zahlreiche Naturwunder, darunter Stelzwurzelbäume, der „betende Wald“, das Eisloch und vieles mehr.
Höhenunterschied / Schwierigkeit:
130 m
Karte:
ja (Naturführer Seebachtal)
Charakter / Route / Strecke:
Vom Parkplatz der Ankogelbahn vorbei an der Nationalpark-Infostelle, dem Ausgangspunkt des Wanderwegs (von dort der Beschilderung folgen) – 6 km
Zeit / Dauer:
2 – 2 ½ Stunden
Tipp:
Bequemer Weg für jedes Alter – Einkehrmöglichkeit in der Schwußnerhütte
Steinböcke, Gämsen, Bartgeier und Steinadler
Mit Nationalpark-Rangern auf den Spuren von Steinbock, Gämse, Bartgeier und Steinadler!
Man muss nicht unbedingt auf Safari gehen, um Wildtieren aus nächster Nähe zu begegnen: Im Nationalpark Hohe Tauern sind zahlreiche Arten heimisch, die anderswo längst ausgestorben sind – und die Nationalpark-Ranger begleiten Sie zu den besten Beobachtungsplätzen.
Anreise
Ankogelbahn in Mallnitz
Mit der Ankogelbahn gelangen Wanderer auf 2.636 m Seehöhe. Von dort haben sie direkten Zugang zum bekannten Tauern-Höhenweg (OEAV-Weg Nr. 205).
Website der Ankogelbahn: https://www.ankogel-ski.at/
Höhenwanderungen von der Ankogelbahn.
Ausgangspunkt für Mehrtagestouren über den Tauern-Höhenweg Richtung Mölltaler Gletscher, Großglockner oder Maltatal (Mehrtagestouren mit Übernachtung auf Hütten)
Tagestouren
Wanderung von der Bergstation zur Celler Hütte (nicht bewirtschaftet).
Höhenwanderung in relativ flachem Gelände – 2.600 m Seehöhe, Weg Nr. 519. Gehzeit ca. 2,5 Stunden (eine Richtung); Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich
Wanderung von der Mittelstation auf dem Römerweg zum Korntauern.
Höhenwanderung. 1.950 m Seehöhe – Höhenunterschied ca. 500 m, Gehzeit ca. 2,5 Stunden (eine Richtung). Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich.
Wanderung von der Bergstation zur Mindener Hütte (nicht bewirtschaftet).
Höhenwanderung in relativ flachem Gelände – 2.600 m Seehöhe, Weg Nr. 519, Gehzeit ca. 3,5 Stunden (eine Richtung).
Trittsicherheit, gute Schuhe, Proviant und passende Kleidung erforderlich.
Wanderung von der Bergstation auf den Ankogel-Gipfel (3.246 m).
Hochtour. Gehzeit ca. 3,5 Stunden (eine Richtung). Erfahrung im hochalpinen Gelände und Bergsteigerausrüstung erforderlich – nicht für Ungeübte geeignet!!
Weitwandertipp: Über den Korntauern nach Böckstein
Von der Mittel- oder Bergstation über den Korntauern (2.459 m) zum Bahnhof Böckstein (Trittsicherheit, gute Schuhe und Bergsteigerausrüstung) und mit dem Zug zurück (Personenwaggon der Autoschleuse). (Gesamtgehzeit ca. 7 h)
